SUMMERFEST 2017 - Galerie Max Hetzler

Wir freuen uns, Sie auf unsere Ausstellung SUMMERFEST 2017, kuratiert von Lauren Taschen,  mit Arbeiten von Louise Bonnet, Celeste Dupuy-Spencer, Aaron Garber-Maikovska, Oliver Osborne, Walter Price und Odessa Straub in der Goethestraße 2/3 aufmerksam zu machen.

In ihren Gemälden, bekannt für übertriebene Proportionen und groteske Merkmale, erkundet Louise Bonnet (*1970 in Genf, lebt und arbeitet in Los Angeles) stets Gefühle wie Melancholie, Einsamkeit, Nostalgie oder Trauer. Ihre Portraits erinnern an cartoon-ähnliche, surrealistische Bilderwelten, vermitteln aber in Szenen alltäglicher Situationen und Tätigkeiten eine deutlich subtilere Atmosphäre, die oft eine ausgeprägte Körperlichkeit besitzt. Bonnets Arbeiten waren Teil mehrerer Ausstellungen in internationalen Galerien, unter anderem Mier Gallery, Los Angeles; Gagosian Gallery, Athen (beide 2016) und The Lodge, Los Angeles (2015).

Interieurs und Stillleben, gefüllt, beinahe überladen mit Details und visuellen Informationen charakterisieren das Werk von Celeste Dupuy-Spencer (*1979 in Brooklyn, lebt und arbeitet in Los Angeles). Ihre Gemälde und Zeichnungen zeigen scheinbar banale Situationen – Gruppen beim Football schauen in einer Kneipe, gemeinsam beim Grillen, im Frisörgeschäft – die oft eine bestimmte Subkultur, insbesondere die weiße Arbeiterklasse, zum Thema machen. Dupuy-Spencers Arbeiten wurden in Gruppenausstellungen in Institutionen wie dem Institute of Contemporary Arts in Boston, dem San Francisco Museum of Modern Art, der Dia Art Foundation und dem PS1 Contemporary Arts Center ausgestellt. Erst kürzlich wurde sie zur Teilnahme an der Whitney Biennale in New York eingeladen.

Multimedia Künstler Aaron Garber-Maikovska (*1978 in Washington DC, lebt und arbeitet in Los Angeles) malt seine Werke auf weißen Gator-Brettern, einem festen, synthetischen Material. Kringel, Schleifen, Kritzeleien, manchmal tag-ähnliche Zeichen aus bunten Farben und schwarzen Linien überziehen die Oberfläche. Verweise auf Graffiti-Ästhetik und Bewegungen wie den Abstrakten Expressionismus kommen einem in den Sinn und es sind vor allem deren Ideen von Bewegung, Spontanität und Improvisation, die Garber-Maikovska teilt. Seine Gemälde, Videos und Performances waren bereits in mehreren Gruppen-ausstellungen zu sehen, z. B. im Museum of Contemporary Art Denver und Fahrenheit (FLAX Foundation) in Los Angeles. Garber-Maikovskas Arbeiten sind unter anderem in der Sammlung des Los Angeles County Museum of Art vertreten.

Großformatige Siebdrucke auf Leinwand, die vorgefundene Bilder oder Fragmente aus Lehrbüchern zeigen und kleine, intime Gemälde im trompe l'oeil Stil markieren Oliver Osbornes (*1985 in Edinburgh, lebt und arbeitet in Berlin) künstlerische Praxis. Osbornes Arbeiten lassen ein starkes Interesse an der Bedeutung und Ambiguität von Wörtern und Bildern erkennen. In seinen kleinformatigen Werken setzt er fotorealistische Motive übereinander, so dass der Blick des Betrachters kontinuierlich zwischen Vorder- und Hintergrund wechselt. Osborne hatte mehrere Einzelausstellungen in Galerien wie Peles Empire, Berlin; Vilma Gold, London (beide 2016); Giò Marconi, Mailand, und Catherine Bastide, Brüssel (beide 2015). Er nahm an Gruppenausstellungen in internationalen Institutionen wie dem Inverleith House, Edinburgh (2017); Museo di Capodimonte, Neapel (2014) und dem Institute of Contemporary Arts, London (2012) teil.

Walter Prices (*1989 in Macon, GA, lebt und arbeitet in New York) Gemälde behandeln oftmals Themen aus seiner eigenen, persönlichen Erfahrung, aber auch allgemeingültige, kulturelle Symbole, Fragen nach Identität und sozialer Zugehörigkeit. Landschaften, Interieurs und träumerische Szenerien folgen vielfachen Narrativen und unterschiedlichen Dimensionen, die einen tiefen Einblick in den Bilderfundus geben, von dem sich der Künstler bedient. Price hatte seine ersten Einzelausstellungen im Modern Institute, Glasgow, und bei Karma, New York, beide 2016. Seine Werke wurden in Gruppenausstellungen unter anderem im Harriet Tubman Museum in Macon (GA) sowie bei The Journal Gallery, Rachel Uffner Gallery und Jeffrey Stark in New York, gezeigt.

Odessa Straub (*1989 in Brooklyn, wo sie lebt und arbeitet) kombiniert und überlagert in ihren Gemälden undefinierbare Formen und Umrisse und schafft so Kompositionen mit einer vertrauten und doch geheimnisvollen Bildsprache. Während sie zwischen abstrakten und figurativen Elementen wechselt, entstehen surrealistische Momente, die eine schwer fassbare Stimmung vermittelt. Indem Straub andere Materialien, z. B. Kunststoffe und Textilien wie Latex, Filz und Fleece in ihre Gemälde integriert, entsteht eine Art Greifbarkeit, die ihre Werke mit der Außenwelt verbindet. Straub stellte bereits in Einzel- und Gruppenausstellungen bei Galerien wie Marlborough Contemporary, New York (2017); Accapella, Neapel; Jeffrey Stark, New York; Moran Bondaroff, Los Angeles (alle 2016); Mier Gallery, Los Angeles (2015) und 41 Cooper, New York (2013) aus.


Weitere Ausstellungen, Veranstaltungen und Messeteilnahmen:

Christopher Wool
9. Juni – 22. Juli 2017
Bleibtreustraße 45, Berlin-Charlottenburg

Matière Grise
Glenn Brown, André Butzer, Jérémy Demester, Günther Förg, Loris Gréaud, Raymond Hains, Charline von Heyl, Liz Larner, Navid Nuur, Albert Oehlen, Edmund de Waal
10. Juni – 20. Juli 2017
57, rue du Temple 75004 Paris

Art Basel
15. – 18. Juni 2017

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29. Juli – 27. August 2017           
Eröffnung: 28. Juli, ab 17 Uhr  
Gartenfest: 29. Juli, ab 17 Uhr   
Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst in Weidingen
Gartenstrasse 32, 54636 Weidingen/Südeifel

Weitere Informationen:

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