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Richard Prince

Portraits (solo show)
MOCA, Detroit
25 October 2019 – 5 January 2020

Installation view: Richard Prince,
Installation view: Richard Prince, "Portraits". Museum of Contemporary Art Detroit, October 25 2019 – 5 January 2020. Photo: Pat Elifritz

Mining images from advertising, social media, and entertainment since the late 1970s, Richard Prince has redefined concepts of authorship, ownership, and aura.

Applying his understanding of the complex issues surrounding representation in the context of contemporary art, he has developed a unique signature — one filled with echos of other images, yet unquestionably his own.

An innovator of a critical genre of art history — appropriation— Prince is an avid collector, committed to chronicling American subculture perspectives.

Marking the first museum exhibition of the work, MOCAD will display a series of New Portraits by Richard Prince, featured in the museum’s largest gallery.
 
Richard Prince: Portraits is curated by Elysia Borowy-Reeder, Executive Director.


MOCAD


Additional:

Richard Prince et al.

Inside – Out. Konstruktionen des Ichs (group show)
Kunstmuseum Wolfsburg, Wolfsburg
26 October 2019 – 12 January 2020

„Wer bin ich? Wie sehen mich andere? Wer will ich sein?“ Diese existenziellen Fragen zum Thema Identität werden in der modernen und zeitgenössischen Kunst seit jeher verhandelt. Um kunstbegeisterte Jugendliche aus Wolfsburg und Braunschweig im Alter von 14 bis 17 Jahren in ihrem Prozess der Selbstfindung durch die Kunst zu unterstützen, realisiert das Kunstmuseum Wolfsburg das partizipative Ausstellungsprojekt Inside – Out. Konstruktionen des Ichs, in dem Mitarbeiterinnen und Jugendliche gemeinschaftlich ein kuratorisches Konzept erarbeiten.

Gerade während des Erwachsenwerdens gewinnt die Frage nach der eigenen Identität an besonderer Bedeutung: Die Transformation des Körpers, die erwachende Sexualität, sich herausbildende gesellschaftliche Aufgaben und Zuschreibungen führen erstmals zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Identität. Bei der Suche nach dem Selbst werden Jugendliche mit einer Flut an Identifikationsangeboten aus der realen und digitalen Umwelt konfrontiert, die sie individuell mit gesellschaftlichen Normen in Einklang bringen müssen. Im Rahmen des Wolfsburger Ausstellungsprojekts bietet die Kunst den jungen Erwachsenen die Möglichkeit, gesellschaftliche Rollen und stereotype Identitätsmuster zu hinterfragen. Aus einer Zusammenstellung von über 200 Werken wählten sie künstlerische Positionen nach eigenen Themen- und Fragenschwerpunkten aus und näherten sich im gemeinsamen Austausch dem Begriff der Identität an. Dabei kristallisierten sich Aspekte der sexuellen Selbstbestimmung, Schönheitsideale, Selbstinszenierung, Abgrenzung, Krisen und Konflikte für die Jugendlichen als thematisch  besonders relevant heraus. Die Ausstellungsexponate beleuchten diese Themen exemplarisch: Angefangen bei Harry Hachmeister, der in den Selbstporträts seiner fortlaufenden Serie Grit, wir kriegen dich Fragen der gesellschaftlichen Genderzuschreibungen und persönliche Geschlechtsidentität verhandelt, bis hin zu Richard Billingham, der das Thema der sozialen Verortung aufgreift, indem er das prekäre Herkunftsmilieu seiner eigenen Familie untersucht. Sylvie Fleurys Zusammenstellung von Einkaufstaschen aus Edelboutiquen erörtert die Frage nach sozialen Statussymbolen und Zugehörigkeiten in unserer Konsumgesellschaft, während Mário Macilau in seiner Serie Moments of Transition einen Einblick in das Identitäts- und Kulturverständnis junger Menschen aus Mosambik gibt. Cao Fei widmet sich in den Arbeiten My Future Is Not A Dream dem Wunsch nach Selbstverwirklichung chinesischer Arbeiter*innen in ihrem anonymen und technisierten Industrieumfeld.

Kunstmuseum Wolfsburg