clear

Rineke Dijkstra, Albert Oehlen et al.

Crossing Views (group show)
Fondation Louis Vuitton, Paris
23 September 2020 – 3 January 2021

Parallel to the exhibition A retrospective of Cindy Sherman, Fondation Louis Vuitton presents Crossing Views, a selection of works from the Fondation's Collection which was chosen in collaboration with Cindy Sherman. Echoing her work, the route of the exhibition unfolds across two floors and is centred on the theme of the portrait and its interpretation through different approaches and media: painting, photography, sculpture, video and installation. The exhibition brings together around twenty French and international artists, of different generations and backgrounds. It will consist of around sixty works, many of which have previously never been on display at the Fondation. Works by Albert Oehlen and Rineke Dijkstra are included. 

Fondation Louis Vuitton


Additional:

Rineke Dijkstra

Winner of The Johannes Vermeer Award 2020

Rineke Dijkstra, Vondelpark, Amsterdam, NL, June 19, 2005, 2005
Rineke Dijkstra, Vondelpark, Amsterdam, NL, June 19, 2005, 2005

We congratulate Rineke Dijkstra for being granted the 2020 The Johannes Vermeer Award! Dijkstra was awarded for her significant contribution to photography and portraiture, promoting the international prestige of Dutch visual arts with her work. The jury declared: "This work is for eternity. Few artists have been given the talent to create these types of images."

The presentation ceremony will take place on Thursday, 29 October 2020 in the Ridderzaal in The Hague.

Johannes Vermeer Award


Albert Oehlen et al.

Come Out! (group show)
Kistefos Museum, Jevnaker
24 May – 11 October 2020

Installation view: Kistefos Museum, Jevnaker, 2020. Photo: Ida Oehlen
Installation view: Kistefos Museum, Jevnaker, 2020. Photo: Ida Oehlen

For the first time, a sizable selection of works from the Christen Sveaas Art Foundation will be shown in a Norwegian museum. The exhibition Come Out! will be showing in The Twist from 24th May to 11th October. 

Sveaas has been a dedicated art collector of both Norwegian and international art since the '80s, and the collection comprises more than 1700 works.

The title of the exhibition is borrowed from one of the works in the exhibition: Come Out # 13 (2015), by American artist Glenn Ligon, that deals with the rights of the individual and the community, whilst also shining a light on a dark event in American history.

Kistefos Museum


Rineke Dijkstra et al.

Feelings – Kunst und Emotion (group show)
Pinakothek der Moderne, Munich
8 November 2019 – 4 October 2020

The exhibition "FEELINGS" seeks to encourage this direct dialogue between artwork and viewer in order to stimulate an intense emotional engagement. The works exhibited are characterized by enigmatic motifs and atmospheric visual spaces. Joy, excitement, anger, revulsion, sadness, and numerous other emotional reactions may ensue upon viewing the works. The choice of exhibits is subjective; the art his- torical context and explanatory wall texts have been deliberately omitted. "FEELINGS" wishes to subvert these threshold fears, for intuition represents an essential approach to art. After all, the creation of a work is also based on personal experience. "FEELINGS" seeks to highlight this perspective on art. Works by Rineke Dijkstra are included.

Pinakothek der Moderne


 


Albert Oehlen et al.

Writing the History of the Future (The ZKM Collection) (group show)
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Karlsruhe
23 February 2019 – 8 August 2021

Das 30jährige Bestehen des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ist der Anlass, mit seiner Sammlung, die als eine der wichtigsten Medienkunstsammlungen der Welt gilt, die Geschichte der Kunst im 20. und 21. Jahrhundert neu zu erzählen. Mit über 500 Objekten zeigt die Ausstellung erstmals die Vielfalt der Künste im medialen Wandel. Sie umfasst Fotografie, Grafik, Malerei und Skulptur ebenso wie computerbasierte Werke, Film, Holografie, Kinetische Kunst, Op-Art, Sound Art, visuelle Poesie und Videokunst.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den „Gesamtcharakter der Kunst verändert“ (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung Writing the History of the Future macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Durch die alle Gattungen und Medien übergreifende Perspektive eröffnet die Ausstellung Writing the History of the Future auf über 6.000 qm einen neuen Blick auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Diese Epoche rasanten technologischen Wandels durch elektronische und digitale Informations- und Kommunikationstechnologien leitete eine nie gekannte Demokratisierung von Kunst und Kultur ein. Writing the History of the Future macht nachvollziehbar, wie das Versprechen der Fotografie, die Abbildung der Welt zu individualisieren, in den 1960er-Jahren von den AktivistInnen der Videokunst nochmals eingelöst wurde. Mit der plötzlich verfügbaren Videotechnik bildeten sie Welten ab, die weder im Fernsehen noch von der Filmindustrie gezeigt wurden und entwickelten eine Ästhetik, die noch heute unsere visuelle Kultur beeinflusst. Die Erweiterung der technischen Trägermedien des Bildes, vom Tafelbild zum Bildschirm, hat die Kunst in einer neuen visuellen Kultur aufgelöst, Massenkultur und Hochkultur verschränkt. Mit der Verbreitung der Computertechnik in den 1950er-Jahren wandelte sich unsere Vorstellung des Schöpferischen, begann die Automatisierung und Algorithmisierung der Künste. Der zeichenverarbeitende Apparat provozierte Diskussionen wie sie heute im Hinblick auf die Künstliche Intelligenz aufs Neue geführt werden. Elektronische Medien veränderten auch die Wahrnehmung und die Erzeugung des Klangs im 20. Jahrhunderts. Bisher illegitime Klänge und Geräusche wurden zu einem Medium der bildenden Kunst, zur Sound Art.

Die Ausstellung Writing the History of the Future macht deutlich, wie grundlegend Apparate das Verhältnis zum Kunstwerk verändert haben – sowohl im Hinblick auf die Produktion als auch auf die Rezeption. Die Erzeugung von Kunst konzentriert sich nicht mehr allein auf das Subjekt des Künstlers bzw. der Künstlerin, sondern inkludiert diverse Aktanten, seien es Apparate oder Menschen. Durch die Entwicklung der partizipativen, interaktiven und performativen Künste, von bewegten Bildern zu den bewegten BetrachterInnen, entstehen seit den 1960er- Jahren offene Werke, welche die BesucherInnen einer Ausstellung nicht allein zum Betrachten, sondern zum Handeln auffordern.

Die Sammlungspräsentation, für die aus 9.500 Werken ausgewählt wurde, zeichnet sich durch ihre gattungsüberschreitende Inszenierung aus. Sie zeigt den Wandel der Gattung Porträt, der Darstellung des Körpers, des Landschaftsbildes und der Architektur vom Gemälde zur interaktiven Computerinstallation. Sie zeigt die Aktualisierung des Urmediums Schrift sowie der Kunst als Format des kollektiven und individuellen Gedächtnisses unter den Bedingungen der Informationstechnologie. Die Ausstellung präsentiert somit eine Kunst radikaler Zeitgenossenschaft, d.h. eine Kunst, in der KünstlerInnen die Gegenwart mit den technischen Medien ihrer Zeit reflektieren. Sie bietet eine einmalige Gelegenheit, mit zum Teil raumgreifenden Installationen und zahlreichen Inkunablen der Medienkunst, einen umfassenden Überblick über die eigentliche Entwicklung der Kunst im 20. Jahrhundert jenseits von Malerei und Skulptur zu gewinnen.

Writing the History of the Future ist nicht allein eine Sammlung von Objekten, sondern auch eine Versammlung von Subjekten. Lounges laden ein, sich zusammenzusetzen und über das Gesehene mit Freunden und Familie auszutauschen, im Ackerspace treffen sich Interessierte zu Workshops und Seminaren. Im BÄM-Lab, dem Maker-Space des ZKM wird gemeinsam experimentiert.

Die Ausstellung ist ein Erlebnis- und Denkraum, in dem das Publikum angeregt wird, an der Geschichte der Zukunft mitzuschreiben.

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe