Jeremy Demester - Galerie Max Hetzler

Wir freuen uns, Sie auf unsere Ausstellung OUIDAH mit neuen Arbeiten des französischen Künstlers Jeremy Demester, in der Bleibtreustraße 45 aufmerksam zu machen. Dies ist die vierte Einzelausstellung von Demester mit der Galerie und seine zweite Einzelpräsentation in Berlin.

Jeremy Demester lebt und arbeitet zwischen Paris und Ouidah, Benin, wo er ein Atelier eingerichtet hat. Nach den Voodoo-Kulten der Yoruba-Kultur, die in Togo, Benin und Nigeria verwurzelt sind, ist Ouidah die Stadt der Wiedergänger. In seiner stark spirituell geprägten Lebensweise schafft Demester Werke, die in höchstem Maße von der Nähe zum Jenseits inspiriert sind. Diese Nähe materialisiert sich sowohl in  außergewöhnlichen als auch in alltäglichen Objekten.

Die Ausstellung bei der Galerie Max Hetzler wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Voodoo-Zauberern entwickelt. Ein Orakel offenbarte dem Künstler einundzwanzig Worte. Diese Worte – wie Sonne, Mond, Pfeil oder Kreuz – sind allesamt Symbole, die Demesters Werke in kräftigem Kolorit bevölkern. In ihrer Erforschung dieser Urkräfte bewegen sich seine Gemälde zwischen den unendlichen Metamorphosen dieses Kults und stellen so eine Verbindung zur Welt der Geister her.

Demesters Werke werden zusammen mit in Ouidah entstanden Kunstobjekten aus seiner eigenen Sammlung präsentiert, die Einblick in verschiedene Aspekte des Voodoo Universums geben. Die Voodoo-Objekte nehmen verschiedene Formen an und verändern sich als Reaktion auf die Schwankungen des westlichen Marktes stetig. Dies macht sich oft in der Verwendung bestimmter Textilien oder Kleidungstrends bemerkbar. In allen Materialien ist die Urkraft Voodoo verkörpert – es ist die treibende Kraft allen Lebens.

Die Malerei von Jeremy Demester ist Aktion, Vision und Prosa. Auf der Suche nach den neuen Möglichkeiten in unserer Welt erforscht der Maler  Erfahrung rein intuitiv. Die Intuition ist sein Wegweiser. Vor dem Kunstwerk favorisiert sie das Staunen gegenüber der Gewissheit und befähigt den Maler, sich dem Unmöglichen zu nähern.“
(Annabelle Gugnon, 2018)

Jeremy Demester (*1988, Digne), lebt und arbeitet in Paris. Demesters Werk wurde in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter im MUba Eugène Leroy, Tourcoing (2019); Château Malromé, Saint André-du-Bois (2018); Mucciaccia Contemporary, Rom (2017); Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne, Saint-Étienne; Palais de l’École des Beaux-Arts, Paris (beide 2016); Zinsou Foundation, Ouidah und Palais des Beaux-Arts, Paris (beide 2015). Seine Arbeiten sind Teil öffentlicher Sammlungen, unter anderem der Foundation Zinsou, Ouidah; Istanbul Modern, Istanbul und Musée d’Art Moderne et Contemporain Saint-Étienne Métropole, Saint-Étienne.



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